Die dem St. Joseph’s Oratory gegenüberliegende Seite des „Mount Royal“, von dem Montréal auch seinen Namen hat, war am Sonntag mein Ziel: Der „Parc Mont-Royal“. Im Reiseführer steht zwar, dass die Engländer meinten, dass der Name Mount(ain) (=Berg) nicht gerechtfertigt sei, sondern dass es eher ein „hill“ (=Hügel) sein müsste, aber so ganz ohne fand ich den Weg nicht… War natürlich kein echter „Berg“, aber ein ungeübter Tourist auf Sightseeing kommt ganz schön ins Schwitzen. Allerdings habe ich (wie ich dann später gesehen habe) wohl auch einen deutlich längeren Weg genommen als nötig gewesen wäre. Dort ist ein großer Platz, von dem aus man einen guten Blick über die Stadt und bis in die Berge Kanadas hat. Ausgerechnet der „Tour de la Bourse“, mein Arbeitsplatz ist aber durch andere Gebäude verdeckt. An anderer Stelle ist als Gipfelkreuz ein Stahlkreuz errichtet, das Nachts auch beleuchtet über der Stadt erstrahlt.

Am Nachmittag war ich dann im „Chateau Ramezay Museum & Governor’s Garden“ einem Museum zum historischen Montréal. Das ganze war nur mäßig interessant hatte aber gerade eine Sonderausstellung zur Justiz in der Kolonie Neu-Frankreich (= heute Québec).

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